Liebe Vereinsmitglieder, liebe Bracco-Freunde,

 

1. Am 2. und 3. August findet in der Hundeschule Löwenzahn von Barbara Schlieper Buskamp ein Wasserlehrgang als Vorbereitung auf die HZP/Solms/AZP statt. Am ersten Tag werden die Hunde mit der Videokamera gefilmt und diese nach der ersten Runde besprochen. Dadurch hat jeder Hundeführer die Möglichkeit sich und seinen Hund bei der Arbeit zu sehen und Fehler zu erkennen. Nach der Mittagspause wird das Erlernte gefestigt. Am 2.Tag werden die Hunde nachmittags an einem größeren Gewässer gearbeitet. Auf Wunsch können auch andere Ausbildungsprobleme besprochen und geübt werden.
Die Kursgebühr beträgt € 200,-/Hund.

2. Das Sommerfest wird aus organisatorischen Gründen abgesagt.

3. Im September/Oktober bieten wir eine HZP/Solms/AZP für unsere Bracci an und bei genügend Interesse eine VGP.

 

Harald Koska

 

Am 16.03.2019 veranstaltete der Verein Klub Kurzhaar-Voran Weser Ems e.V. für S.A.B.I. Deutschland um Surwold ein Derby (Jugendanlageprüfung) für Bracco Italiano.

In den frühen Morgenstunden trafen sich in familiärer Atmosphäre die Hundeführer von 5 jungen Bracchi und einigem Fußvolk. Bei einem wunderbaren Frühstück erläuterte Richterobmann Jan Janssen den Ablauf des Tages.

In den Revieren durften sich die Hunde in aller Ruhe beweisen. Durch einen ausgesprochen guten Niederwildbestand konnten die Hunde ihre Anlagen gut präsentieren. 5 junge Hunde mit unterschiedlichem Ausbildungsstand zeigten eindeutig Passion, standen vor, bewiesen guten Führerbezug und waren unbeeindruckt von Schüssen oder anderen Einflüssen. Mit Fachkompetenz und persönlichem Engagement leiteten und beurteilten die Richter um Jan Janssen die Hunde.Trotz einsetzendem Nieselregen kam man gut voran und konnte das Derby gegen 14 Uhr beenden und zu deftigem Wildgulasch und der Auswertung in das Suchenlokal zurückkehren.

Alle Hunde bestanden im 1. Preis.

Wir danken dem Klub Kurzhaar Voran für die Ausrichtung dieser Prüfung. Die Richter haben sich inzwischen mit den Besonderheiten der Rasse Bracco Italiano sehr gut auseinandergesetzt. Die Prüfung verlief ruhig und entspannt. Hervorzuheben ist das wild- und abwechselungsreiche Prüfungsrevier. Hier wird das Niederwild noch sehr gehegt und dankt es mit Vorhandensein. 

 

 

 Gruppenbild Derby 2019

Margarethe Techau
(Schriftführerin)

 

 

voran alle

Am 26. Oktober 2018 fand in Gehlenberg die Herbstzuchtprüfungen für Bracco Italiano statt. Unter der bewährten Federführung des DK „Klub Kurzhaar-Voran Weser-Ems e.V.“ konnte S.A.B.I. Deutschland die Herbstzuchtprüfungen, Solms und AZP ausschreiben.

Vier Bracchi-Führer hatten sich zur Alterszuchtprüfung angemeldet und alle Vier haben die Prüfung angetreten.

Die Hundeführerinnen hatten das Angebot vom Klub „Kurzhaar-Voran“ gerne angenommen, am Vortag anzureisen um die Hunde an die Gegebenheiten im Revier zu gewöhnen. Diese Möglichkeit half natürlich auch die Anspannung und Nervosität, wenigstens ein bisschen, von den Hundeführerinnen zu nehmen.

Bei widrigen Herbstwetter stellten sich die Teilnehmer am nächsten Tag, mit sehr gut ausgebildeten Bracchi den Fächern der AZP. Hier zeigten alle Bracchi das geforderte Verhalten in den Prüfungsfächern unter den Augen der Richtergruppe. Alle Gespanne konnten die AZP im 1. Preis bestehen. Im Anschluss stellten sich die 4 Teilnehmer erfolgreich den Zusatzfächern zur Erlangung der Brauchbarkeit für Niedersachen.

S.A.B.I. Deutschland dankt Willi Werner Immken vom „Klub Kurzhaar-Voran Weser-Ems e.V.“ für die Ausrichtung der Prüfung sowie dem Richterteam Jan Janssen,Dieter von Aschwege und Heiner Kersting für faires und engagiertes Richten. Des Weiteren bedanken wir uns bei Willi Immken für die Ausrichtung der Brauchbarkeitsprüfung.

 

Die erfolgreichen Gespanne:

Alba Casa del Cacciatrice    geführt von Cornelia Maue
L Angelo D oro Serverus Alexander   geführt von Charlotte Fischer
Amelie Casa del Cacciatrice   geführt von Barbara Schlieper-Buskamp
Oro di Cascina Laghetto   geführt von Friederike Heckel


Den Hundeführerinnen mit ihren Bracchi gratulieren wir herzlich und wünschen weiterhin viel Spaß an der Hundearbeit, sowie Suchenglück und Waidmannsheil.

Sabine Hochhäuser

stefan kock 1

Der Herbst ist in der Jagd auch Prüfungszeit für unsere Jagdhunde. Neben der Herbstzuchtprüfung (HZP/Solms/AZP) ist Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) die "Meisterprüfung" für die Vorstehhunde.


Auf diese Prüfung am 15. Und 16. Oktober 2018 hat sich Stefan Kock die letzten Monate mit seiner Bracco Italiano Hündin "Balistica il Senso della Vita", genannt Bali vorbereitet. Wer seine Hunde  ausbildet  und auf Prüfungen vorstellt,  kennt sicher das „auf und ab“ der Gefühle beim Training seiner Vierbeiner.

Da funktioniert endlich der Apport, der Hund bringt alles vom „Schlüsselbund bis zum Fuchs“ und dann wieder geht gar nichts. Da mag man sich sicher vorstellen wie es mit den Nerven der meisten Hundeführer erst am Prüfungstag aussieht:


Stefan beschreibt in Folge seine beiden Prüfungstag.


Zuerst war natürlich etwas Erleichterung da, weil das Üben endlich wegfiel. Aber andererseits war jetzt Tag der Prüfung. Montagmorgen 7:30 Uhr war Treffen angesagt. Nach der üblichen Begrüßung ging es direkt ins heimische Revier. Das erste Fach war die Übernachtfährte für das Fach Schweißarbeit auf Schalenwild. Hier hat sich gezeigt, dass die Bracchi nicht umsonst eine „große“ Nase haben. Bali hat die Fährte super ausgearbeitet, wie die anderen Hunde auch.

Nachdem alle ihre Suche abgelegt hatten, kamen wir zum Fach „Fuchs über Hindernis“. Auch hier haben alle Hunde gute Leistungen gezeigt. Bali hat den Fuchs einmal abgelegt um den Griff zu verbessern. Die Schleppenarbeit lief bei allen Hunden wie ein Länderspiel. Bali hatte allerdings ein Problem auf der Fuchsschleppe. Die Schleppe an sich hat sie super ausgearbeitet, hat den Fuchs auch aufgenommen, diesen jedoch nach 20 m einfach liegen lassen. Jetzt hieß es ruhig bleiben. Jeder Versuch den Hund nochmal zu schicken war sinnlos. Blöder Sturkopf.

Am nächsten Tag fingen wir etwas später an. Die Teilnehmer trafen sich bei uns auf dem Hof um 10:00 Uhr, um dann direkt zum Wasser zu fahren. Der erste Hund hatte das Glück noch eine Ente zu arbeiten die auf dem Teich war. Hier konnte der Hund sein Ergebnis von der HZP noch verbessern. Ich war als 3. an der Reihe. Die Wasserarbeit funktionierte recht gut. Ich hatte allerdings die ganze Zeit bedenken beim Stöbern ohne Ente, weil der Hund ist ja nicht doof. Bali weiß ja genau ob da was ist oder nicht. Hat aber gut funktioniert. Nach der Wasserarbeit müssten noch 2 Hunde vorstehen und alle haben noch Gehorsam und suche im Feld machen müssen. Nachdem das alles beendet war, konnte man deutlich merken, dass die Anspannung bei allen Hundeführern nachließ.

Die abschließende Besprechung mit Ehrung fand direkt nach der Prüfung bei uns auf Hof auf der Terrasse statt. Nach dem offiziellen Teil wurde bei Mettbrötchen und Bier viel erzählt und gelacht. Es war eine schöne Prüfung und besser ist, dass man durch die Hunde wieder einmal neue nette Leute kennengelernt hat. Hat Spaß mit Euch gemacht, Patrizia und Franjo.

 

Der Vorstand von S.A.B.I. Deutschland gratuliert allen Teilnehmer der VGP des Hegerings Vechta zur bestandenen VGP insbesondere aber Stefan Kock mit seiner Bali zum Bestehen der VGP im 3. Preis.

Allen Hundeführern wünschen wir für die beginnende Jagdzeit viel Waidmannsheil sowie immer guten Anblick auf allen Wegen und Wechseln.

 

Sabine Hochhäuser

romey5Beste Bedingungen und „Kaiser Wetter“ zeichneten das 2. Feldsuche-Training Ende September aus.

Diesmal waren neben den Bracchi auch ein English Setter, ein Epagneul Picard und natürlich auch zwei English Pointer unter den teilnehmenden Hunden, so dass die Hundeführer die verschiedensten Arbeitsweisen der Vorstehrassen erleben konnten.

Die Neulinge sowie die „alten Hasen“ kamen auf den weiten Flächen auf ihre Kosten. Gaby Purkott brachte allen unter charmanter und fachkundiger Anleitung die Grundlagen der Feldsuche näher und leitete die Vorsteher mit ihren Hundeführer auf dem Feld an.

Die jungen Vorsteher zeigten schön ihre „angewölften Anlagen“ die mit jedem Gang gefestigt wurden. Bei den älteren unter ihnen konnte man sehr gut erkennen, dass sie zuvor die „klassische Ausbildung“ genossen hatten und einige Zeit brauchten um sich davon zu lösen. Individuell auf jeden Hund bezogen, wurde in den drei Tagen an der Qualität der Feldsuche gearbeitet, natürlich kam dabei der Spaß nicht zu kurz!

Alles in Allem hatten die Teilnehmer ein ereignisreiches und lehrreiches Wochenende mit glücklichen Vorstehern in einem herrlichen Revier mit Bilderbuchwetter.

Sabine Hochhäuser

 

Impressionen